Gründüngung
Eine Gründüngung wird zwischen zwei Kulturen gesät, dann geschnitten und an Ort und Stelle eingearbeitet. Der Boden bleibt bedeckt, seine Struktur verbessert sich von selbst, und das Grünmaterial bleibt im Garten. Das ist die einfachste Art, ein Beet ohne Zukauf zu pflegen.
Welche Gründüngung für welchen Zweck?
- Wenig Zeit zwischen zwei Kulturen: Gelbsenf ist in drei bis fünf Wochen schnittreif.
- Stickstoff liefern: das übernehmen die Leguminosen — Inkarnatklee in einer Wintermischung, Bitterlupine auf neuem oder strapaziertem Boden.
- Tiefgründig lockern: Luzerne und Lupine wurzeln tief und öffnen den Boden dort, wo der Spaten aufhört.
- Müdes Beet: eine Mischung aus Ringelblume und Tagetes zielt auf die Bodenmüdigkeit und bremst Nematoden vor der nächsten Kultur.
- Bestäuber ernähren: Phacelia, Luzerne und Blühmischungen blühen, bevor sie geschnitten werden.
- Über den Winter: das Landsberger Gemenge (Inkarnatklee, italienisches Raigras, Winterwicke) und der Spinat sind winterhart.
Wie geht man vor?
Rechnen Sie bei einer gängigen Mischung mit rund 3 g Saatgut pro m²; auf jedem Beutel steht die Fläche, die er deckt. Säen Sie breitwürfig auf geharktem Boden und schneiden Sie vor der Samenbildung: drei bis fünf Wochen bei einem kurzen Zyklus, sechs bis neun Wochen bei einer Universalmischung. Lassen Sie das Grün danach an der Oberfläche verrotten oder arbeiten Sie es flach ein.